Der Löwe in dir
Eine kleine Maus möchte sich nicht länger übersehen fühlen und nimmt ihren Mut zusammen, den Löwen um Hilfe zu bitten. Das gereimte Bilderbuch erzählt von Mut, Angst und der eigenen Stimme. Es bietet Anregungen, gemeinsam über Stärke und Selbstvertrauen zu sprechen.
- Text
- Rachel Bright
- Illustration
- Jim Field
- Übersetzung
- Pia Jüngert
- Verlag
- Magellan Verlag
- Jahr
- 2016
- Seiten
- 32
- Ausgabe
- Hardcover (Bilderbuch)
- ISBN
- 9783734820212
- Altersempfehlung des Verlags
- ab 3 Jahren
Darum geht’s in der Geschichte
Die Maus fühlt sich zwischen den größeren Tieren übersehen und wünscht sich eine ebenso starke Stimme wie der Löwe. Um das Brüllen zu erlernen, nimmt sie ihren Mut zusammen und sucht ihn auf. Die Geschichte greift Mut, Angst, Selbstvertrauen und Wahrgenommenwerden auf.
Unsere Einordnung
Der Löwe in dir passt zu Familien, deren Kind sich manchmal klein oder übersehen fühlt und die darüber reden möchten, ohne gleich ein großes Thema daraus zu machen. Beim gemeinsamen Anschauen des großformatigen, gereimten Buchs lohnt es sich, zwischendurch innezuhalten und das Kind selbst erzählen zu lassen. Fragen wie „Warum möchte die Maus so gern brüllen können?“, „Wie geht es ihr wohl auf dem Weg zum Löwen?“ oder „Kennst du das, wenn dir keiner zuhört?“ bieten sich dafür an.
Beim Vorlesen gehen die Eindrücke auseinander: Der Klang der deutschen Reime wird unterschiedlich beurteilt, und wer viel Spannung und überraschende Wendungen sucht, könnte die Handlung schlicht finden. Der Verlag empfiehlt das Buch ab drei Jahren, eine Fachbesprechung eher ab vier. Wie kräftig die Bilder auf ein Kind wirken, ist verschieden; beim Durchblättern lässt sich das gut ausprobieren.
Im Laden lohnt ein Blick auf zwei Dinge: Wie groß und wie klein werden Maus und Löwe im Bild gezeigt, und wie reagiert Ihr Kind darauf? Und klingen die Reime für Sie rund, wenn Sie eine Doppelseite halblaut lesen?
Darüber könnt ihr sprechen
- Warum möchte die Maus lauter sein?
- Können auch große und starke Figuren Angst haben?
- Wann hast du dich schon einmal getraut, etwas Schwieriges anzusprechen?
- Muss man anders werden, damit andere zuhören – oder kann man auch mit der eigenen Stimme gehört werden?